Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

Die Wildcards für die Weltmeisterschaften sind vergeben

13.05.2019 - Hamburg, Germany.

Die ehemaligen Weltmeisterinnen Laura Ludwig und Kerri Walsh Jennings gehören zu jenen sechs Mannschaften, an die der FIVB für die diesjährigen Weltmeisterschaft in Hamburg Wildcards vergeben hat

 

  • Die FIVB hat die Wildcards für die Weltmeisterschaft angekündigt
  • Die deutschen Damenteams Ludwig/Kozuch, Körtzinger/Schneider
  • Die deutschen Herrenteams Bergmann/Harms und Winter/Walkenhorst
  • Kerri Walsh Jennings und Brooke Sweat aus den USA
  • Die italiener Ranghieri / Caminati

Die amtierende Olympiasiegerin und Weltmeisterin Laura Ludwig gehört zu jenen Stars, die vom FIVB eine Wildcard für die diesjährigen FIVB Beach Volleyball World Championships Hamburg 2019 presented by comdirect & ALDI Nord erhalten haben.

Zwei Jahre nach dem Sieg der 33-Jährigen in Wien zusammen mit Kira Walkenhorst, will das deutsche Goldmädchen Ludwig gemeinsam mit der neuen Teamkollegin Maggie Kozuch den WM-Titel im heimischen Sand verteidigen. Das Duo ist eines von zwei deutschen Frauenteams, die vom FIVB eine Wildcard für das auf eine Million US-Dollar dotierte Event erhalten haben.

Zu den erfahrenen Spielerinnen Ludwig und Kozuch gesellen sich zwei aufstrebenenden Stars, die 22-jährige Leonie Körtzinger und die 23-jährige Sarah Schneider.

Die dritte Wildcard der Damen geht an die Strandlegende und dreimalige Olympiasiegerin und Weltmeisterin Kerri Walsh Jennings und  ihre Teamkollegin Brooke Sweat. Die 40-jährige Amerikaner Walsh Jennings, dir zwischen 2003 und 2007 drei Weltmeistertitel in Folge gewann, verpasste das WM in Österreich 2017 verletzungsbedingt.

Bei den Herren haben sich zwei deutsche Männerteams mit einer Wildcard ihren Platz bei der Heimweltmeisterschaft im Rothenbaum gesichert.

Yannick Harms und Philipp-Arne Bergmann sowie Sven Winter und Alexander Walkenhorst, der Bruder von Kira, werden nun gegen die besten Beachvolleyball-Athleten antretem und das leidenschaftliche deutsche Heimpublikum hautnah erleben. 

Das italienische Duo Alex Ranghieri und Marco Caminati vervollständigt das vom FIVB ausgewählte Line-Up an Wildcards. Als Stammgäste auf der FIVB World Tour haben sie in den letzten beiden Saisons durch eine konstante Form und eine ganze Reihe an Reihe op-10-Platzierungen überzeugt.

Am 28. Juni treffen die sechs Wildcard-Teilnehmer dann auf die regulären 42 Qualifikanten pro Geschlecht aus aller Welt, wobei die Team im Zuge der Verlosung am 4. Juni im Hamburger Rathaus ihrer Gruppe zugeteilt werden. 

Hier geht es zur vollständigen Eintragslisten.