Liebe Beachvolleyball-Community


Ein Szenario wie das vorherrschende kannten wir bislang nur aus der Fiktion diverser Katastrophenfilme. In der Realität hat freilich keiner von uns wirklich Ahnung, wie damit umzugehen ist. Allein eines eint uns in dieser schwierigen Zeit: Die Gewissheit, dass alles, das nicht in direktem Zusammenhang mit der Eliminierung des Virus steht, hintangestellt werden muss. Das ist nur logisch, hat für viele von uns allerdings dramatische Auswirkungen.


Nun sagen Experten vorher, dass man in den Monaten Juli und August mit dem Höhepunkt der Pandemie rechnen muss. Und das wiederum bedeutet für uns, dass zum jetzigen Zeitpunkt niemand die Verantwortung übernehmen kann, mit ruhigem Gewissen und aus voller Überzeugung an die Umsetzung der geplanten Events heranzugehen. Nach langen Gesprächen mit dem Weltverband, unseren Sponsoren sowie Partnern und Vertretern der Städte Wien und Hamburg haben wir uns also entschieden die beiden Major-Turniere abzusagen. Und auch für die Veranstaltung in Gstaad können wir keinen Beitrag zum Upgrade mehr leisten.


Es stimmt uns sehr traurig, diese Entscheidung bekanntgeben zu müssen. Momentan bleibt uns nur die Hoffnung, dass die globale Krise bald abebbt und unter Kontrolle gebracht wird. Dann werden wir mit voller Energie und ungebrochenem Einsatz die Arbeit zur Realisierung unserer Veranstaltungen im Jahr 2021 in Angriff nehmen.


Mein persänlicher Dank gilt allen, die in den vergangenen 25 Jahren unsere Begeisterung für Beachvolleyball geteilt und unterstützt haben. Und ich glaube fest daran, dass wir schon im kommenden Jahr neuerlich den Nachweis unserer Subline liefern können:


Goosebumps don't lie - See you @ the Beach!


Euer Hannes Jagerhofer für das Beach Majors Team
Gründer der Beach Volleyball Major Series

Die unschlagbaren Russen siegen weiter

06.08.2019 - Hamburg

Stoyanovskiy und Krasilnikov stürmen ins Halbfinale

Viacheslav Krasilnikov und Oleg Stoyanovskiy waren bei den Weltmeisterschaften bis jetzt unschlagbar. Das russische Team schaffte nun mit seinem sechsten Zweisatz-Sieg den Einzug ins Halbfinale in Hamburg.

Vor dem Turnier meinte Stoyanovskiy, dass es ihr Ziel sein würde, in Hamburg gegen die Norweger Anders Mol und Christian Sørum um die Goldmedaille zu kämpfen.  Bis jetzt kommen sie ihrem Ziel immer näher und sie konnten außerdem einen unglaublichen Rekord aufstellen, der sie nun, genauso wie die Beachvolleyball Wikinger, ins Halbfinale bringt.

„Für uns läuft es sehr gut im Turnier“, sagte Stoyanovskiy. Wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert und mit unseren Aufschlägen haben wir es geschafft, auf unsere Gegner Druck auszuüben – das war bisher der Schlüssel für uns.“

Etliche Teams haben in Hamburg versucht, das russische Team auf verschiedenste Weise zu besiegen. Der Italiener Alex Ranghieri versuchte es mit seinen massiven Blocks und die beiden Österreicher Clemens Doppler und Alexander Horst wollten den Sieg im Gruppenspiel mit ihren starken Aufschlägen einfahren, doch beide scheiterten.

Die letzten, die es nun versucht haben, den Bronzemedaillengewinner der WM 2017 Krasilnikov und seinen Partner Stoyanovskiy zu besiegen, waren die Italiener Adrian Carambula und Enrico Rossi, doch auch sie schafften es nicht und der Sieg ging mit 21-16, 21-16 an die Russen.

„Sie sind ein wirklich gefährliches Team, da sie so viele verschiedene Taktiken auf Lager haben“, fügte der Blocker hinzu. „Es ist auch ein Spiel auf mentaler Ebene, denn man weiß nie, was sie als nächstes vorhaben und wenn man nur kurz die Konzentration verliert, dann nutzen sie das sofort zu ihrem Vorteil. Doch wir schafften es, klar im Kopf zu bleiben und nicht den Fokus auf unser Spiel und vor allem auf unsere Anschläge zu verlieren, wir haben also einen guten Job gemacht.“

Die nächsten, die es ins Halbfinale geschafft haben sind die Amerikaner Tri Bourne und Trevor Crabb, welche beim Match gegen die Brasilianer André Loyola und George Wanderley einen beeindruckenden Dreisatzsieg einfuhren.

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