A-Team will mehr nach WM-SIlber

06.07.2019 - Hamburg

Es war ein harter Schlag für April und Alix, doch die beiden sind bereit für die nächste Herausforderung

April Ross und Alix Klineman haben alles richtig gemacht, als sie sich auf die FIVB Beachvolleyball WM 2019 in Hamburg, presented by comdirect und ALDI Nord vorbereitet haben.

Das amerikanische Duo zeige über das ganze Turnier hinweg eine Spitzenleistung und sie waren nur ein Match von der Goldmedaille entfernt, welches sie jedoch gegen die Kanadierinnen Sarah Pavan und Melissa Humana-Paredes in der Red Bull Beach Arena verloren haben.

April, die nun ihre dritte WM Medaille gewonnen hat, nachdem sie 2009 Gold in Stavanger und 2017 Silber in Wien holte, sprach nach dem Spiel über ihre gemischten Gefühle bezüglich des Endergebnisses.

„Da es die erste WM für Alix war, wäre es so unglaublich gewesen, wenn wir Gold gewonnen hätten“, sagte die 37-jährige Routinierin. „Wir sind natürlich sehr glücklich darüber, eine Silbermedaille gewonnen zu haben, das ist das Beste, was ich je bei einer WM in einem Olympia-Qualifikationsjahr erreicht habe, also sind wir sehr stolz darauf, doch es schmerzt dennoch sehr, nicht Gold gewonnen zu haben.“

Das Ärgerlichste war für die Amerikanerinnen, dass sie in dem bisher wichtigsten Spiel ihrer Anfang 2018 begonnenen Zusammenarbeit nicht auf höchstem Niveau gespielt haben. April und Alix hatten in diesem Jahr bereits in zwei Finalspielen gegen Sarah und Melissa gespielt, beim amerikanischen AVP Huntington Beach Turnier und bei der World Tour in Itapema, und sie hatten beide gewonnen.

Zu wissen, dass sie das Zeug dazu gehabt hätten, die Kanadierinnen zu schlagen und selbst auf das Podium zu steigen, machte diese Niederlage nur noch schwieriger zu verkraften.

„Es ist hart, weil wir sicher das Zeug dazu gehabt hätten, um zu gewinnen, denn wir taten es auch zuvor“, kommentierte Alix die im Finale sechs Blockpunkte erzielte: „Leider waren wir heute nicht in Bestform, es hat einfach nicht geklappt und es gab einige schwierige Situationen. Sie sind ein großartiges Team und wir haben großen Respekt, aber wir glauben wirklich, dass wir nicht unser Bestes gegeben haben und das ist sehr enttäuschend.“

Mit den Silbermedaillen um den Hals freuen sich Alix und April bereits auf nächste Woche, wenn es in die Schweizer Alpen geht, um beim Swatch Major in Gstaad ihr Bestes zu zeigen.

„Ich denke, da ist noch Luft nach oben und dieser Moment ist Teil des Fortschritts. Ich hoffe, dass wir es beim nächsten Turnier nach ganz oben aufs Podium schaffen werden“, fügte April hinzu. „In gewisser Weise motiviert es uns sogar, nächste Woche in Gstaad noch mehr zu geben und für den Sieg zu kämpfen.“

Alix, die nach einer erfolgreichen Volleyball-Karriere 2017 zum Beachvolleyball wechselte und erst im vergangenen Jahr auf internationaler Ebene zu spielen begann, wiederholte Alix und sie richtete ihren Fokus auf das nächste große Turnier in Gstaad, where the team will be looking for another massive chunk of Olympic qualification points to add to the 1.440 they earned in Hamburg.

„Ich bin super stolz darauf, dass wir es hier auf den zweiten Platz geschafft haben“, meinte sie. „Es waren einige harte Spiele dabei und wir haben in diesem Turnier viel erreicht. Das ist nicht das Ende von unserem Traum, es steht glücklicherweise ein nächstes großes Turnier an und ich bin mir sicher, dass wir dort mehr Feuer haben werden und wir werden viel Neues lernen – so, wie wir es immer tun und wir werden umso stärker zurückkehren. Ich mache mir keine Sorgen darüber, dass wir hieraus lernen und uns verbessern werden – wir sind bereits jetzt schon sehr motiviert, also passt auf.“